Österreich hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Finnland mit 2:5 verloren, den Kampfgeist aber nicht vermissen lassen. Nach der Partie sprachen die Spieler von einer schwierigen Aufgabe gegen einen klar spielbestimmenden Gegner, zugleich richtete sich der Blick rasch auf das nächste Spiel gegen die USA am Dienstag.
Die ÖEHV-Auswahl hielt phasenweise dagegen, musste aber die Überlegenheit der Finnen anerkennen. Vor allem in den Spielphasen, in denen Finnland Tempo und Scheibenbesitz kontrollierte, kam Österreich nur selten zu längeren Entlastungsangriffen. Das 2:5 fiel am Ende deutlich aus, ohne dass die Mannschaft den Eindruck eines Einbruchs hinterließ.
Für das österreichische Team war vor allem wichtig, sich nach der Niederlage nicht hängen zu lassen. Die Spieler zeigten sich mit dem Einsatz grundsätzlich nicht unzufrieden und betonten, dass sie gegen einen starken Gegner über weite Strecken konzentriert geblieben seien. Die Defensive war allerdings gefordert, weil Finnland Druck aufbaute und seine Chancen konsequenter nutzte.
Das nächste Gruppenspiel gegen die USA wird damit zum nächsten Härtetest. Für Österreich geht es darum, defensiv stabiler zu stehen und im Angriff effizienter zu werden, um gegen einen weiteren Favoriten besser bestehen zu können. Nach dem Spiel gegen Finnland bleibt die Erkenntnis, dass Einsatz allein nicht genügt, wenn die Mannschaft über längere Strecken zu wenig Kontrolle über das Spiel bekommt.
Gegen die USA am Dienstag bietet sich dem Team die Chance zur sofortigen Reaktion. Für die ÖEHV-Auswahl ist die Aufgabe klar: kompakter auftreten, Fehler im eigenen Drittel reduzieren und die sich bietenden Möglichkeiten konsequenter nützen.









