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Österreich führt im letzten WM-Test gegen Tunesien trotz Baumgartner-Pech und Laimer-Rot

Redaktionelle Szene zum Thema „Österreich führt im letzten WM-Test gegen Tunesien trotz Baumgartner-Pech und Laimer-Rot“

Österreich liegt im letzten Test vor der WM-Endrunde gegen Tunesien trotz mehrerer Rückschläge in Führung. Im Wiener Happel-Stadion erwischte das Team von Ralf Rangnick einen unruhigen Abend: Christoph Baumgartner verletzte sich schon beim Aufwärmen am Oberschenkel, Konrad Laimer sah in der ersten Halbzeit Rot. Trotzdem steht es im Testspiel gegen die Nordafrikaner derzeit aus Sicht des ÖFB-Teams besser.

Baumgartner verletzt, Gregoritsch rückt in die Elf

Die personellen Probleme begannen noch vor dem Anpfiff. Baumgartner, einer der offensiven Schlüsselspieler im ÖFB-Team, musste wegen seiner Verletzung passen. Für ihn rückte Michael Gregoritsch in die Startformation. Für Rangnick war das Länderspiel gegen Tunesien der letzte Härtetest, drei Tage vor dem Abflug der Österreicher in die USA und etwas mehr als zwei Wochen vor dem ersten WM-Spiel gegen Jordanien.

Rangnick hatte vor der Partie auf einen Erfolg und vor allem auf einen verletzungsfreien Abend gehofft. Daraus wurde rasch ein kompliziertes Spiel. Im Tor begann Alexander Schlager, davor setzten sich die Österreicher in der Defensive mit Christopher Posch, Martin Lienhart, David Alaba und Konrad Laimer auf. Im Mittelfeld spielten Xaver Schlager und Nicolas Seiwald, in der Offensive wurden Romano Schmid, Gregoritsch, Marcel Sabitzer und Marko Arnautovic aufgeboten.

Laimer ungewohnt links in der Viererkette

Besonders auffällig war die Rolle von Laimer. Der Bayern-Profi rückte ungewöhnlich auf die linke Seite der Viererkette und übernahm dort eine Position, die er im Nationalteam bislang nur selten gespielt hat. Sein Abend wurde aber bereits vor der Pause jäh beendet: Laimer sah nach 37 Minuten die Rote Karte und machte Österreich damit das Leben zusätzlich schwer.

Das Testspiel gegen Tunesien ist für das ÖFB-Team die letzte Standortbestimmung vor der WM. Entscheidend war für Rangnick dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Belastungssteuerung und der Zustand seiner Spieler. Durch die Verletzung von Baumgartner und den Platzverweis gegen Laimer geriet dieser Plan früh ins Wanken.

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