Österreichs Fußball-Nationalteam muss bei der Weltmeisterschaft in den USA auf Christoph Baumgartner verzichten. Der 26-Jährige zog sich am Montag beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien eine Oberschenkelverletzung zu und fällt damit für das Turnier aus.
Für Teamchef Ralf Rangnick ist das ein schwerer Rückschlag. Baumgartner galt im Offensivspiel des ÖFB als eine der wichtigsten Figuren und wäre bei der WM nach Lage der Dinge als Zehner gesetzt gewesen. Beim 1:0 gegen Tunesien übernahm Michael Gregoritsch seinen Platz in der Startelf.
Baumgartner hatte in der vergangenen Saison bei RB Leipzig starke Zahlen geliefert. Der Mittelfeldspieler kam in 37 Pflichtspielen auf 17 Treffer und zählte damit zu den auffälligsten österreichischen Legionären im Ausland. Gerade seine Torgefahr aus der zweiten Reihe und seine Präsenz zwischen Mittelfeld und Angriff sollten dem ÖFB in den USA zusätzliche Optionen geben.
Rangnick sprach nach der Verletzung von einer sehr bitteren Nachricht für den Spieler und für die Mannschaft. Für Österreich bedeutet der Ausfall, dass sich das Offensivkonzept kurz vor der Abreise in die USA noch einmal verändert. Die Auswahl muss damit einen zentralen Baustein im Angriffsspiel ersetzen.
Entwarnung gibt es dagegen bei David Alaba. Der ÖFB-Kapitän wurde medizinisch untersucht; die MRT zeigte keine Muskelverletzung. Alaba soll damit planmäßig am Donnerstag, 4. Juni, mit dem Nationalteam in die USA reisen.









