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ÖFB setzt gegen Tunesien wohl auf die Stammelf

Redaktionelle Szene zum Thema „ÖFB setzt gegen Tunesien wohl auf die Stammelf“

Bei der Generalprobe für die WM will Teamchef Ralf Rangnick gegen Tunesien keine großen Experimente eingehen. Nach den vorliegenden Angaben ist vorgesehen, dass Österreich in der Partie mit der bestmöglichen Besetzung antritt und Rangnick auf seine erste Elf setzt.

Der Gedanke dahinter ist klar: Kurz vor einem großen Turnier zählt für den ÖFB nicht mehr das Ausprobieren, sondern das Einspielen der fixen Abläufe. Spiele dieser Art dienen dazu, Automatismen zu schärfen, Rollen zu klären und der Mannschaft noch einmal Sicherheit zu geben, bevor es ernst wird.

Für Rangnick ist das auch eine Frage der Stabilität. Gerade in einer Phase, in der die Belastung steigt und die Kaderplätze enger werden, spricht vieles dafür, auf eingespielte Konstellationen zu vertrauen. Eine Reihe von Wechseln würde zwar zusätzliche Eindrücke liefern, könnte aber auch Rhythmus und Struktur stören.

Tunesien ist damit ein Gradmesser unter Wettkampfbedingungen, aber eben einer mit klarem Fokus auf Ergebnis und Ordnung. Für den ÖFB geht es weniger um neue Erkenntnisse als darum, den zuletzt eingeschlagenen Weg im letzten Test vor der WM sauber abzuschließen.

Die Partie ist damit mehr als ein gewöhnliches Freundschaftsspiel. Sie ist die letzte Möglichkeit, vor dem Turnierbetrieb noch einmal jene Formation zu bestätigen, auf die Österreich im WM-Auftakt setzen will.

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