Mit dem Sparpaket im Doppelbudget 2027/2028 will die Bundesregierung auch bei Arbeitnehmern ansetzen. Eine aktuelle Berechnung zeigt nun, dass die Belastung nicht gleichmäßig verteilt ist: Rund 1,3 Millionen Beschäftigte müssen künftig mit weniger Geld rechnen, Geringverdiener überproportional stark.
Nach den vorliegenden Angaben trifft es Beschäftigte mit niedrigeren Einkommen besonders hart. Während Gutverdiener nur in moderatem Ausmaß zur Kasse gebeten werden, fallen die Einbußen für Menschen am unteren Ende der Einkommensskala deutlich stärker aus. Das betrifft damit eine große Zahl von Arbeitnehmern direkt im laufenden Einkommen.
Belastung durch das Sparpaket
Die Bundesregierung hatte vergangene Woche ihr Doppelbudget für 2027/2028 präsentiert und darin ein Sparpaket enthalten, das auch neue Sozialabgaben vorsieht. Die nun veröffentlichte Berechnung ordnet die Folgen für Beschäftigte ein und macht die Verteilung der Lasten sichtbar. Entscheidend ist dabei vor allem, dass die geplanten Abgaben nicht proportional zum Einkommen wirken.
Die Zahlen deuten darauf hin, dass vor allem jene Arbeitnehmer stärker belastet werden, die ohnehin weniger verdienen. Für sie fällt der künftige Verlust im Verhältnis zum Einkommen spürbarer aus als für besserverdienende Beschäftigte. Insgesamt sind davon 1,3 Millionen Beschäftigte betroffen.
Das Thema hat auch eine wirtschaftliche Dimension für den Arbeitsmarkt und die Haushalte der Betroffenen. Weniger Nettoeinkommen bedeutet für viele Beschäftigte geringeren finanziellen Spielraum. Zugleich zeigt die Berechnung, dass die Lasten des Sparpakets nach Einkommensgruppen unterschiedlich ausfallen.









