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Linkin Park kehren nach Wien zurück

Redaktionelle Szene zum Thema „Linkin Park kehren nach Wien zurück“

Linkin Park haben am Dienstagabend im Ernst-Happel-Stadion ihr erstes Konzert in Wien seit mehr als zehn Jahren gespielt. Die US-Band trat dabei erstmals mit Sängerin Emily Armstrong auf, die seit 2024 Teil der Gruppe ist. Für viele im Stadion war es die erste Gelegenheit, die neue Besetzung live zu erleben.

Die Rückkehr nach Wien ist für die Band auch ein markanter Schritt nach einer langen Pause. Nach dem Tod von Chester Bennington im Jahr 2017 hatte sich Linkin Park zunächst zurückgezogen und erst Jahre später wieder neu formiert. Mit Armstrong am Mikrofon und neuem Material versucht die Gruppe nun, an ihre frühere Stellung im Rock- und Nu-Metal-Kanon anzuknüpfen.

Schon vor dem Auftritt war die Spannung groß. Auf den Bildschirmen im Stadion lief ein Countdown, die Erwartung des Publikums stieg mit jeder Minute. Dass Linkin Park gerade in Wien wieder auf einer großen Bühne in Europa auftritt, unterstreicht die anhaltende Zugkraft der Band trotz des tiefen Einschnitts in ihrer Geschichte.

Musikalisch stand der Abend auch im Zeichen des Balanceakts zwischen Erinnerung und Neustart. Linkin Park sind seit den frühen 2000er-Jahren eine der prägenden Bands des Mainstream-Rocks, mit einer Mischung aus harten Gitarren, Rap-Elementen und eingängigen Refrains. Die neue Besetzung muss sich dabei unweigerlich an der Vergangenheit messen lassen – und zugleich eine eigene Identität entwickeln.

Das Konzert im Ernst-Happel-Stadion zeigte, dass die Band diesen Weg nicht im Kleinformat geht, sondern weiter auf die großen Bühnen setzt. Für das Wiener Publikum war es ein Wiedersehen mit einer Gruppe, die für eine ganze Generation den Sound einer Epoche mitgeprägt hat.

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