Konrad Laimer und Romano Schmid haben vor der nächsten Aufgabe des österreichischen Nationalteams die Bedeutung von Christoph Baumgartner hervorgehoben. Der Offensivspieler fehlt dem ÖFB wegen einer Verletzung, und die beiden Kollegen machten klar, wie sehr seine Abwesenheit auf dem Platz spürbar ist.
„Wir vermissen ihn in jeder einzelnen Sekunde“, sagte Laimer in der Überleitung auf die Partie. Schmid schloss sich dieser Einschätzung an und verband sie mit der Hoffnung, dass Baumgartner zumindest als Unterstützer zur Mannschaft stoßen kann. Der Ausfall trifft Österreich vor einem wichtigen Spiel in einer Phase, in der die Auswahl auf eingespielte Abläufe und klare Rollen angewiesen ist.
Baumgartner als Schlüsselspieler im ÖFB-System
Baumgartner zählt seit Jahren zu den prägenden Offensivkräften im Nationalteam. Seine Dynamik, sein Zug zum Tor und seine Laufwege machen ihn für das Spiel der Österreicher schwer zu ersetzen. Genau darum stellt sich nun die Frage, wie das Team seinen Ausfall auffängt.
Laimer und Schmid stehen damit stellvertretend für ein Problem, das den gesamten Kader betrifft: Wer übernimmt die Rolle zwischen Mittelfeld und Angriff, wer bringt Tempo in die letzten Zonen und wer füllt die Lücke im Zusammenspiel? Im Nationalteam sind solche Umstellungen selten eins zu eins lösbar, zumal Baumgartner nicht nur Tore und Vorlagen liefert, sondern auch im Gegenpressing und in der Rückwärtsbewegung wichtige Meter macht.
Hoffnung auf Präsenz trotz Verletzung
Dass Baumgartner die Mannschaft zumindest von außen begleiten könnte, wäre für das Team ein wichtiges Signal. Gerade bei Spielen mit hoher Bedeutung spielt die Präsenz von Leistungsträgern eine Rolle, auch wenn sie nicht selbst auflaufen können. Für die Spieler auf dem Feld bleibt aber entscheidend, die Lücke fußballerisch zu schließen.
Österreich muss dafür auf andere Lösungen setzen. Welche personelle Variante gewählt wird, hängt auch davon ab, wie offensiv das Team die Partie anlegt und ob mehr Stabilität oder mehr Risiko gefragt ist. Sicher ist nur: Der Ausfall von Baumgartner verändert die Statik der Offensive spürbar.
Für Laimer und Schmid ist die Lage dennoch klar. Der verletzte Offensivmann fehlt dem ÖFB nicht nur als Qualitätsspieler, sondern als Fixpunkt im Angriffsspiel. Genau das machte die Wortmeldung der beiden vor der nächsten Aufgabe so deutlich.









