Eine Spaziergängerin hat im Tiroler Zillertal die sterblichen Überreste eines seit Ende April vermissten 23-Jährigen gefunden. Ein DNA-Abgleich bestätigte laut Polizei, dass es sich um den jungen Mann aus Tirol handelt.
Der Knochen wurde am 23. Juni in Stumm im Bezirk Schwaz entdeckt, 118 Meter unterhalb der Einmündung des Märzenbaches in den Ziller. Die Frau war mit ihrem Hund unterwegs, als sie auf den Fund stieß.
Der 23-Jährige war seit dem 30. April abgängig. Er hatte sich in der Nacht gegen 2.45 Uhr im Bereich der Märzenklamm aufgehalten; sein Auto wurde dort abgestellt gefunden. In den Tagen danach suchten Feuerwehr, Bergrettung, Wasserrettung und Polizei nach dem Vermissten, zunächst ohne Ergebnis.
Nach den bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von einem Unfall aus. Die genauen Umstände des Todes dürften nach Einschätzung der Ermittler nicht mehr vollständig geklärt werden können. Mehr als ein Jahr nach dem Verschwinden brachte erst der Fund der Knochengewissheit für die Angehörigen und die Einsatzkräfte, die damals vergeblich gesucht hatten.









