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Walking Football bringt Senioren zurück auf den Fußballplatz

Redaktionelle Szene zum Thema „Walking Football bringt Senioren zurück auf den Fußballplatz“

Walking Football hat Österreich erreicht. Das Spiel, bei dem nur gegangen und nicht gelaufen werden darf, soll ältere Menschen wieder an den Fußball heranführen und zugleich Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft fördern. In Wien-Brigittenau treffen sich dazu regelmäßig rund 25 Teilnehmer auf einem gepflegten Platz.

Unter ihnen ist Erich, der mit 67 Jahren mit dem Fußballspielen begonnen hat. Als ihm sein rechter Fuß den Ball ins Tor zwirbelte, habe ihm das ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, heißt es in der persönlichen Schilderung des Trainings. Eine Teilnehmerin, die im Beruf täglich als Seelsorgerin gefordert ist, bedankte sich dafür, dass die Gruppe für sie „wie eine Familie“ sei.

Walking Football ist ein globaler Trend, der inzwischen auch hierzulande angekommen ist. Das Format richtet sich vor allem an Menschen, die Fußball nicht mehr im schnellen Tempo spielen wollen oder können, aber den Sport in angepasster Form weiter ausüben möchten. Das Training verbindet Bewegung mit sozialem Austausch und soll damit auch über den Sport hinaus wirken.

Zum Thema ist nun auch ein Buch erschienen. Der Autor schreibt selbst für den KURIER und legt darin eine persönliche Betrachtung des Spiels vor. Im Zentrum steht dabei nicht nur der sportliche Aspekt, sondern auch die Frage, wie Fußball im Alter neue Zugänge eröffnet.

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