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Niedrigwasser legt Wracks deutscher Kriegsschiffe in der Donau frei

Redaktionelle Szene zum Thema „Niedrigwasser legt Wracks deutscher Kriegsschiffe in der Donau frei“

Der niedrige Wasserstand der Donau hat im Bezirk Amstetten Relikte des Zweiten Weltkriegs freigelegt. Zwei Wracks deutscher Kriegsschiffe ragen derzeit aus dem Fluss, nachdem sie knapp vor Kriegsende gesunken waren.

Bei den sichtbar gewordenen Schiffen handelt es sich um Artilleriefährprähme. Solche Flachboote wurden im Krieg vor allem für den Transport von Soldaten, Waffen und Material auf Flüssen eingesetzt. Die beiden Wracks liegen im Bereich der Donau bei Ardagger.

Die Schiffe sind gut erforscht. Dazu beigetragen hat auch Gerald Tagwerker, ein Jurist und Hobbyhistoriker aus Ardagger, der sich seit Jahren mit den Relikten an der Donau befasst. Die Kriegsschiffe tauchen immer dann auf, wenn der Fluss wenig Wasser führt und die Reste aus dem Flussbett herausragen.

Das aktuelle Niedrigwasser macht die Überreste nun besonders deutlich sichtbar. Mit dem Rückgang des Wassers treten entlang der Donau immer wieder historische Spuren zutage, die sonst verborgen bleiben.

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