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Illegale Zigarettenfabrik in Udine ausgehoben: 25 Millionen Packungen beschlagnahmt

Redaktionelle Szene zum Thema „Illegale Zigarettenfabrik in Udine ausgehoben: 25 Millionen Packungen beschlagnahmt“

In Udine haben italienische Behörden nach eigenen Angaben die größte je entdeckte illegale Zigarettenfabrik des Landes ausgehoben. Bei dem Zugriff wurden 25 Millionen Packungen Zigaretten sowie 78 Tonnen Tabak sichergestellt.

Die Fabrik befand sich in einem Industriegebäude und war nach den bisherigen Erkenntnissen vollständig auf die heimliche Produktion ausgerichtet. Der Fund legt nach Angaben der Ermittler ein professionell organisiertes Schmuggel- und Schwarzmarktgeschäft nahe, das weit über eine einfache Einzelanlage hinausging.

Illegale Zigarettenproduktion gilt in Italien seit Jahren als lukratives Geschäft für organisierte Kriminalität. Die Produktion in versteckten Anlagen umgeht Steuern und Abgaben, die bei legal verkauften Zigaretten einen großen Teil des Verkaufspreises ausmachen. Entsprechend hoch ist der mögliche Gewinn für die Betreiber solcher Fabriken.

Der Schlag in Udine fällt in eine Phase verstärkter Kontrollen gegen Tabakschmuggel in Italien und anderen EU-Staaten. Europäische und nationale Behörden gehen seit längerem gegen Produktionsstätten vor, die oft in Lagerhallen, Fabriken oder abgelegenen Gewerbeobjekten verborgen werden. Die Dimension des nun entdeckten Betriebs ist allerdings außergewöhnlich: 25 Millionen Packungen und 78 Tonnen Tabak gehören zu den größten Sicherstellungen dieser Art, die in Italien bekannt geworden sind.

Die Ermittlungen zu den Hintermännern und möglichen Verbindungen in andere Länder laufen. Für den illegalen Zigarettenmarkt könnte der Fund jedoch bereits kurzfristig Folgen haben, weil eine Produktionsstätte dieser Größenordnung nicht nur den italienischen, sondern auch grenzüberschreitende Absatzwege versorgt haben dürfte.

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