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Griechenland warnt vor Kugelfisch im Mittelmeer

Redaktionelle Szene zum Thema „Griechenland warnt vor Kugelfisch im Mittelmeer“

Das Griechische Rote Kreuz warnt Urlauber vor dem Kugelfisch im Mittelmeer. Die invasive Art breitet sich nach Angaben der Hilfsorganisation immer weiter aus und wird zunehmend auch in flachen Gewässern gefunden, wo Badegäste leichter mit ihr in Kontakt kommen können.

Gefährlich ist der Fisch vor allem wegen seines starken Kiefers: Sein Biss kann schwere Verletzungen verursachen. Der Verzehr ist lebensgefährlich, weil Kugelfische hochgiftige Nervengifte enthalten können. Von einer Zubereitung oder dem Verzehr wird deshalb dringend abgeraten.

Die Warnung richtet sich besonders an Urlauber an griechischen Küsten und in anderen Teilen des östlichen Mittelmeers, wo die Art inzwischen immer häufiger beobachtet wird. Kugelfische gelten als invasive Spezies, die sich unter den Bedingungen des sich erwärmenden Mittelmeers ausbreiten kann.

Für Badegäste gilt daher: Tiere im Wasser nicht anfassen, auch wenn sie klein und harmlos wirken. Wer verletzt wird oder einen möglichen Kontakt mit einem Kugelfisch hatte, sollte umgehend medizinische Hilfe suchen. Vor allem Kinder sollten auf die Gefahr hingewiesen werden, da sie Tiere im Flachwasser eher aufheben oder berühren könnten.

Giftig beim Essen, gefährlich durch den Biss

Die Warnung des Griechischen Roten Kreuzes macht auf ein doppeltes Risiko aufmerksam: Während der Biss mechanische Verletzungen auslösen kann, ist der Fisch beim Verzehr wegen seiner Giftstoffe besonders gefährlich. Gerade an touristisch stark genutzten Stränden kann das für Urlauber rasch zur riskanten Situation werden.

Das Rote Kreuz reagiert damit auf die zunehmende Verbreitung der Art im Mittelmeerraum. Die Organisation appelliert an Badegäste, verdächtige Tiere zu meiden und keine Fische zu essen, deren Art nicht zweifelsfrei bekannt ist.

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