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Andrea Nagele: Achter Grado-Krimi erscheint auf Italienisch mit neuem Verlag

Redaktionelle Szene zum Thema „Andrea Nagele: Achter Grado-Krimi erscheint auf Italienisch mit neuem Verlag“

Der achte Krimi der Klagenfurter Autorin Andrea Nagele ist ins Italienische übersetzt worden und wird am Sonntag in Lignano präsentiert. Für die Grado-Reihe, die in Kärnten ihren Ausgang genommen hat, ist es ein weiterer Schritt über die Grenze – diesmal allerdings mit einem neuen Verlag.

Nagele erzählt ihre Kriminalfälle seit Jahren rund um den norditalienischen Badeort Grado. Die Reihe hat sich damit auch in Italien ein Publikum erarbeitet, das sich für die Verbindung aus Lokalkolorit, Adria-Atmosphäre und Krimihandlung interessiert. Dass nun der achte Band in einer italienischen Ausgabe vorliegt, unterstreicht die Kontinuität der Serie.

Die Präsentation in Lignano fällt in die touristisch stark frequentierte Adria-Region, in der Nagele ihre Geschichten ansiedelt. Für die Autorin ist die italienische Übersetzung zugleich eine Anerkennung des Stoffes und ein Signal, dass die Reihe über den heimischen Markt hinaus wahrgenommen wird.

Der neue Verlag markiert außerdem einen Wechsel im Umfeld der Übersetzung. Solche Wechsel sind bei regional verwurzelten Buchreihen nicht ungewöhnlich, können aber für Reichweite und Vermarktung entscheidend sein. Für Leserinnen und Leser in Italien wird die Grado-Reihe damit erneut zugänglich gemacht.

Andrea Nagele lebt in Klagenfurt und zählt zu jenen österreichischen Autorinnen, die ihre Krimis konsequent mit einem stark verorteten Schauplatz verbinden. Genau dieser regionale Bezug dürfte auch ein Grund dafür sein, dass die Bücher in Italien regelmäßig Interesse finden: Grado ist als Ort nah genug, um vertraut zu wirken, und zugleich literarisch aufgeladen genug, um als Krimi-Schauplatz zu tragen.

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