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Benzinknappheit trifft Moskau nach Drohnenangriffen auf Raffinerien

Redaktionelle Szene zum Thema „Benzinknappheit trifft Moskau nach Drohnenangriffen auf Raffinerien“

In Moskau spitzt sich nach Drohnenangriffen auf russische Raffinerien die Benzinknappheit zu. An Tankstellen bilden sich teils längere Schlangen, einzelne Stationen melden leere Zapfsäulen oder nur noch begrenzte Mengen. Gleichzeitig ziehen die Preise für Treibstoff an.

Auslöser sind wiederholte Angriffe auf Anlagen der russischen Ölverarbeitung. Nach Schätzungen soll dadurch rund 30 Prozent der russischen Treibstoffproduktion zeitweise ausgefallen sein. Betroffen sind damit nicht nur die Versorgung außerhalb der Hauptstadt, sondern inzwischen auch der Alltag in Moskau selbst, wo Autofahrer zunehmend nach Tankstellen mit verfügbaren Beständen suchen.

Die russische Regierung versucht seit Monaten, die Auswirkungen der Angriffe auf die Energieinfrastruktur abzufedern. Doch die Folgen sind inzwischen im Einzelhandel angekommen. Besonders heikel ist das für eine Stadt wie Moskau, in der die Versorgungssicherheit als selbstverständlich gilt und in der Preissteigerungen rasch sichtbar werden.

Die Engpässe treffen Russland in einer Phase, in der das Land den Krieg gegen die Ukraine auch im Hinterland immer stärker zu spüren bekommt. Die Angriffe auf Raffinerien zielen darauf ab, den Treibstofffluss für Militär und Zivilbevölkerung gleichermaßen zu stören. Dass nun selbst in der Hauptstadt Benzin knapp wird, zeigt, wie weit die Folgen dieser Strategie reichen.

Für viele Moskauerinnen und Moskauer ist die Suche nach verfügbarem Kraftstoff damit zu einem Teil des Alltags geworden. Der Preisanstieg an den Zapfsäulen dürfte den Druck weiter erhöhen – zumal unklar bleibt, wie rasch beschädigte oder gestörte Anlagen ihre volle Produktion wieder aufnehmen können.

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