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Mattsee liest Wasserzähler per Funk aus und will Rohrbrüche schneller erkennen

Redaktionelle Szene zum Thema „Mattsee liest Wasserzähler per Funk aus und will Rohrbrüche schneller erkennen“

In der Salzburger Seengemeinde Mattsee werden seit rund einem Jahr schrittweise die bisherigen manuellen Wasserzähler durch elektronische Geräte ersetzt. Die Umstellung soll nicht nur den Ableseaufwand verringern, sondern auch helfen, Probleme im Wassernetz früher zu erkennen – künftig sogar im Vorbeifahren.

Die Zähler werden per Funk ausgelesen. Damit können die zuständigen Stellen die Werte ohne Hausbesuche erfassen und auffällige Verbrauchsmuster schneller bemerken. Das ist vor allem dort relevant, wo Leckagen oder Rohrbrüche zunächst unentdeckt bleiben und erst später hohe Wasserverluste oder Schäden verursachen.

Für eine Gemeinde wie Mattsee ist das auch eine wirtschaftliche Frage. Wassernetze zählen zu jenen kommunalen Infrastrukturen, bei denen Wartung und Kontrolle laufend Kosten verursachen. Je früher ein Defekt erkannt wird, desto eher lassen sich teure Folgeschäden und unnötige Verluste vermeiden.

Die neuen digitalen Wasserzähler bieten zudem mehr Transparenz für die Haushalte. Abweichungen beim Verbrauch sollen sich schneller feststellen lassen als bei der klassischen manuellen Ablesung. Solche Systeme gelten in vielen Gemeinden als Schritt zu einer effizienteren Bewirtschaftung der Versorgung, weil sie Daten laufend liefern statt nur zu einzelnen Stichtagen.

Mattsee reiht sich damit in eine Entwicklung ein, die in österreichischen Kommunen an Bedeutung gewinnt: Der Ausbau digitaler Messsysteme soll die Versorgung moderner machen und gleichzeitig helfen, Ressourcen sparsamer einzusetzen. Gerade bei Wasser ist das für Gemeinden nicht nur technisch, sondern auch finanziell relevant.

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