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USA verhängen neue Zölle gegen 60 Handelspartner, auch die EU betroffen

Redaktionelle Szene zum Thema „USA verhängen neue Zölle gegen 60 Handelspartner, auch die EU betroffen“

Die USA führen am Freitag neue Zölle von zehn Prozent und 12,5 Prozent gegen 60 Handelspartner ein, darunter die Europäische Union. Die Trump-Regierung begründet den Schritt mit einer aus ihrer Sicht unzureichenden Durchsetzung des Verbots von Zwangsarbeit.

Hochrangige US-Regierungsvertreter teilten die Entscheidung am Donnerstag mit. Die Maßnahmen treten ausgerechnet zu dem Zeitpunkt in Kraft, an dem ein vorübergehender globaler Zollsatz von zehn Prozent ausläuft. Damit ersetzt Washington die befristete Regelung nun durch höhere, zielgerichtete Aufschläge für einen Teil der Handelspartner.

Betroffen sind nach US-Angaben 60 Staaten und Wirtschaftsblöcke. Für die Europäische Union ist damit erneut eine der zentralen Handelsbeziehungen der USA berührt. Welche Produkte und Warengruppen im Detail unter die neuen Sätze fallen, wurde in der Mitteilung nicht im Einzelnen aufgeschlüsselt.

Der Schritt fügt sich in die handelspolitische Linie der Trump-Regierung ein, die wiederholt mit Zöllen auf Verstöße gegen US-Vorgaben und mit dem Vorwurf ungleicher Wettbewerbsbedingungen gearbeitet hat. Für Exporteure aus den betroffenen Ländern kann das die Preise im US-Markt erhöhen und bestehende Lieferketten zusätzlich belasten.

Die neue Maßnahme dürfte vor allem dort Wirkung entfalten, wo Unternehmen stark vom US-Geschäft abhängig sind. Für die EU kommt der Schritt in einer Phase ohnehin angespannter transatlantischer Wirtschaftsbeziehungen. Ob und wie die betroffenen Handelspartner reagieren, blieb zunächst offen.

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