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Unternehmen rüsten sich gegen Cyberangriffe, Lieferkettenstörungen und Naturgefahren

Redaktionelle Szene zum Thema „Unternehmen rüsten sich gegen Cyberangriffe, Lieferkettenstörungen und Naturgefahren“

Cyberangriffe, Probleme in den Lieferketten und Naturkatastrophen setzen Unternehmen immer stärker unter Druck. Beim zweiten Risk Summit der Kärntner Koban-Südvers-Gruppe in Kärnten diskutierten internationale Experten darüber, wie sich Betriebe widerstandsfähiger gegen solche Risiken aufstellen können.

Im Zentrum stand die Frage, wie Unternehmen ihre Krisenvorsorge breiter aufstellen müssen. Neben IT-Sicherheit ging es auch um die Absicherung gegen Betriebsunterbrechungen, um Abhängigkeiten von einzelnen Zulieferern und um die Folgen extremer Wetterereignisse. Gerade für exportorientierte und produzierende Betriebe können schon kurze Ausfälle in der Lieferkette hohe Kosten verursachen.

Risiken werden komplexer

Für viele Firmen reicht klassisches Risikomanagement längst nicht mehr aus. Angriffe auf digitale Systeme treffen heute nicht nur einzelne Rechner, sondern können ganze Produktions- und Logistikprozesse lahmlegen. Gleichzeitig zeigen Störungen im Welthandel und geopolitische Spannungen, wie schnell sich Lieferwege verändern oder verteuern können.

Auch Naturereignisse rücken stärker in den Fokus. Hochwasser, Stürme oder Hitzeperioden können Standorte, Transporte und Infrastruktur beeinträchtigen. Unternehmen, die auf einzelne Produktionsstätten oder Lieferanten angewiesen sind, sind in solchen Situationen besonders verwundbar.

Mehr Prävention, mehr Redundanz

Als Reaktion setzen viele Betriebe auf mehrere Ebenen der Vorsorge: regelmäßige Sicherheitsprüfungen, Notfallpläne, alternative Lieferanten und den Ausbau digitaler Schutzsysteme. In der Praxis geht es dabei nicht nur um Technik, sondern auch um klare Abläufe im Krisenfall und um die Frage, wie schnell Geschäftsbetrieb und Kommunikation nach einer Störung wieder anlaufen können.

Der Risk Summit in Kärnten machte damit deutlich, dass wirtschaftliche Resilienz zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor geworden ist. Wer Risiken früh erkennt und Redundanzen aufbaut, kann Ausfälle begrenzen und handlungsfähig bleiben, wenn mehrere Krisen gleichzeitig aufeinandertreffen.

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