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Grundstückspreise in der Steiermark steigen weiter – Altaussee liegt an der Spitze

Redaktionelle Szene zum Thema „Grundstückspreise in der Steiermark steigen weiter – Altaussee liegt an der Spitze“

Wer in der Steiermark ein Grundstück kaufen will, muss inzwischen deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor wenigen Jahren. Zwischen 2021 und 2025 sind die Preise im Bundesland nach den vorliegenden Angaben um 61,7 Prozent gestiegen. Besonders teuer ist es in Altaussee, wo der Markt von der starken Nachfrage und der touristischen Lage zusätzlich angeheizt wird.

Altaussee führt damit die Liste der teuersten Gemeinden im steirischen Grundstücksmarkt an. Der Ort im Ausseerland zählt seit Jahren zu den begehrtesten Lagen des Landes. Neben der landschaftlichen Attraktivität spielt vor allem der Tourismus eine zentrale Rolle: Ferienwohnungen, Zweitwohnsitze und knappe verfügbare Flächen treiben die Preise nach oben.

Tourismus als Preistreiber

Die Entwicklung ist kein Einzelfall, sondern Teil eines breiteren Trends. In vielen touristisch gefragten Regionen steigen Bodenpreise schneller als im Landesdurchschnitt, weil Angebot und Nachfrage immer stärker auseinandergehen. Gerade in Orten mit hohem Freizeit- und Erholungswert wird Bauland damit zu einem knappem und entsprechend teuren Gut.

Für Einheimische wird der Zugang zu Grund und Boden dadurch zunehmend schwieriger. Wer ein Eigenheim errichten oder Bauland für den Familiengebrauch erwerben will, braucht heute erheblich mehr Kapital als noch vor einigen Jahren. Das gilt nicht nur für Spitzenlagen wie Altaussee, sondern zunehmend auch für andere gefragte Gemeinden in der Steiermark.

Deutlicher Anstieg in wenigen Jahren

Der Anstieg um 61,7 Prozent zwischen 2021 und 2025 zeigt, wie stark sich der Markt in kurzer Zeit verändert hat. Solche Sprünge wirken sich nicht nur auf private Käufer aus, sondern auch auf Gemeinden, Bauträger und alle, die Wohnraum oder Betriebsflächen entwickeln wollen. Je höher die Grundstückskosten, desto stärker schlagen sie später auch auf die Errichtungskosten durch.

Für die steirische Immobilienlandschaft ist das ein Warnsignal. Während attraktive Tourismusgemeinden weiter zulegen, droht in weniger gefragten Regionen eine noch stärkere Spreizung der Preise. Das erschwert eine ausgewogene Entwicklung des Wohn- und Baulandmarkts im Land.

Altaussee steht damit exemplarisch für einen Trend, der den gesamten steirischen Grundstücksmarkt verändert: Knappes Angebot, hohe Nachfrage und touristische Zugkraft machen bestimmte Lagen immer teurer – und für viele Käufer zunehmend unerschwinglich.

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