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Fortsetzung der Reparaturförderung bleibt ungeklärt

Redaktionelle Szene zum Thema „Fortsetzung der Reparaturförderung bleibt ungeklärt“

Seit Jahresbeginn wurden in Österreich bereits rund 97.600 Reparaturbons für die sogenannte Geräte-Retter-Prämie eingelöst. Über das Fördermodell können Haushalts- und Elektronikgeräte günstiger repariert werden. Ob die Prämie auch nach 2026 weitergeführt wird, ist derzeit noch offen und Teil der laufenden Budgetverhandlungen.

Das Umweltministerium verweist auf eine hohe Nachfrage nach dem Programm. Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) sprach in einer Aussendung davon, dass Reparaturen im Alltag wieder stärker an Bedeutung gewinnen. Die Zahl der eingelösten Bons deutet darauf hin, dass die Förderung von Konsumentinnen und Konsumenten gut angenommen wird.

Die Geräte-Retter-Prämie ist Teil jener Maßnahmen, mit denen der Staat Reparaturen statt Neukäufe fördern will. Damit soll nicht nur die Haushaltskasse entlastet werden, sondern auch die Lebensdauer von Elektrogeräten verlängert werden. In der Wirtschaftspolitik wird das Modell zudem als Beitrag zu Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung gesehen.

Finanziell bleibt die Zukunft des Programms aber unklar. Angesichts des Spardrucks steht die Fortsetzung über 2026 hinaus auf dem Prüfstand. Für Betriebe aus dem Reparaturbereich ist die weitere Entwicklung relevant, weil die Förderung die Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen stützt.

Wie die Bundesregierung die Reparaturförderung im Detail absichert, hängt nun von den weiteren Verhandlungen ab. Für Nutzerinnen und Nutzer bleibt vorerst offen, ob sie auch in den kommenden Jahren mit einem staatlich geförderten Reparaturbonus rechnen können.

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