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Frust über PV-Förderung: Topf in 33 Sekunden vergeben

Redaktionelle Szene zum Thema „Frust über PV-Förderung: Topf in 33 Sekunden vergeben“

Der Fördertopf für Photovoltaikanlagen ist heuer in Österreich binnen 33 Sekunden ausgeschöpft gewesen. Die rasche Vergabe sorgt in der PV-Branche für scharfe Kritik am System, das aus Sicht der Interessenvertreter weder planbar noch verlässlich genug ist. Betroffene, die beim Online-Antrag zu spät waren, gingen leer aus.

Im Zentrum der Kritik steht nicht nur die kurze Öffnungszeit, sondern auch die Art der Abwicklung. Die Branche fordert von Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner nach Angaben aus dem Umfeld der Diskussion Änderungen, damit Förderungen nicht länger von wenigen Sekunden und damit faktisch vom Zufall abhängen. Für viele Haushalte und Betriebe ist die Unterstützung bei der Errichtung von Solaranlagen ein wesentlicher Faktor für die Investitionsentscheidung.

Photovoltaik zählt in Österreich seit Jahren zu den wichtigsten Bausteinen beim Ausbau erneuerbarer Energie. Die Förderung soll den Umstieg auf Solarstrom erleichtern und Investitionen beschleunigen. Wenn der verfügbare Rahmen allerdings in Sekunden vergriffen ist, gerät das Instrument selbst unter Druck: Unternehmen können Projekte schlechter kalkulieren, und potenzielle Anlagenbetreiber müssen auf den nächsten Fördercall warten.

Für jene, die diesmal keinen Zuschlag erhalten haben, bleibt die Frage offen, ob und wann sie neuerlich einreichen können. Genau darin liegt aus Sicht der Branche das Problem: Wer sich auf einen klaren Förderzugang verlassen will, braucht ein System mit mehr Transparenz und besserer Planbarkeit als einen kurzfristig geöffneten Topf, der praktisch sofort wieder leer ist.

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