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Massimo Zanetti erwägt Rückzug und Verkauf seines Kaffeeimperiums

Redaktionelle Szene zum Thema „Massimo Zanetti erwägt Rückzug und Verkauf seines Kaffeeimperiums“

Der italienische Unternehmer Massimo Zanetti prüft den Verkauf seines Lebenswerks. Zum Imperium des als „Espressokönig“ bekannten Segafredo-Gründers gehört nicht nur das Kaffeegeschäft mit der Marke Segafredo, sondern auch der traditionsreiche Basketballklub Virtus Bologna, dessen Präsident Zanetti ist.

Zanetti steht seit Jahrzehnten für die weltweite Expansion italienischer Espressokultur. Mit Cafés und Bars in zahlreichen Ländern hat er die Marke Segafredo international etabliert, auch weit über den italienischen Heimatmarkt hinaus. Das Unternehmen gilt als einer der bekanntesten Namen im Kaffeehandel und in der Gastronomie rund um Espresso und Cappuccino.

Ein möglicher Verkauf würde damit nicht nur einen Konzern betreffen, der auf Kaffeeproduktion, Handel und Gastronomie ausgerichtet ist, sondern auch einen prominenten Teil von Zanettis öffentlichem Auftreten. Virtus Bologna zählt zu den renommiertesten Basketballvereinen Italiens und ist eng mit seinem Namen verbunden.

Für die Kaffeebranche wäre ein Rückzug Zanettis ein weiterer Hinweis auf die Umwälzungen in einem Markt, der von internationalem Wettbewerb, steigenden Kosten und wachsendem Konsolidierungsdruck geprägt ist. Gerade Marken mit starkem Wiedererkennungswert geraten dabei immer wieder ins Visier von Investoren und Konkurrenten.

Ob Zanetti tatsächlich verkaufen will und in welcher Form ein Rückzug erfolgen könnte, bleibt vorerst offen. Klar ist nur: Sollte der Unternehmer sein Lebenswerk abgeben, würde das nicht nur für Segafredo, sondern auch für den italienischen Kaffeestandort und den Basketball in Bologna einen Einschnitt bedeuten.

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