Der FC Bayern hat den DFB-Pokal gewonnen und sich mit dem 3:0 gegen den VfB Stuttgart auch das Double gesichert. Harry Kane entschied das Finale im Berliner Olympiastadion mit drei Treffern allein, darunter einem Elfmeter in der Nachspielzeit. Es war für die Münchner der erste Cupsieg seit 2020 und der 21. Pokaltriumph insgesamt.
Der Engländer traf in der 55. Minute per Kopf nach Vorarbeit von Michael Olise, legte in der 80. Minute nach einer starken Ballannahme im Strafraum nach und stellte in der 92. Minute vom Punkt auf 3:0. Kurz davor hatte Kane bereits die Latte getroffen. Für den 31-Jährigen war es ein besonderer Abend: Vor diesem Finale hatte er als Profi alle fünf Endspiele verloren.
Stuttgart hielt die Partie lange offen und verteidigte in der ersten Hälfte diszipliniert. Der Meister fand zunächst nur schwer Räume gegen die kompakte Defensive des VfB. Erst nach dem Führungstor öffnete sich das Spiel zugunsten der Bayern, die ihre individuelle Qualität dann konsequent ausspielten.
Auch aus österreichischer Sicht hatte das Endspiel einen Fixpunkt: Konrad Laimer stand bei Bayern in der Startelf und spielte durch. Für den Salzburger war es bereits der dritte DFB-Pokal-Titel nach seinen Erfolgen mit RB Leipzig 2022 und 2023.
Für Bayern ist der Sieg mehr als ein weiterer Titel. Mit dem Double unterstreicht der Rekordmeister seine Stellung im deutschen Fußball einmal mehr, während Kane mit seinem ersten großen Titel bei den Münchnern eine persönliche Serie beendete. Der Stürmer avancierte im Finale zum klaren Matchwinner und lieferte genau den Auftritt, auf den Bayern in den entscheidenden Momenten gesetzt hatte.









