Rapid ist mit einem 3:1 gegen Santa Coloma in die zweite Qualifikationsrunde zur Conference League gestartet. Im Hinspiel in Andorra erzielten Yusuf Demir und Malick Yalcouyé erstmals für die Wiener ein Tor, dazu traf Serge-Philippe Raux-Yao. Vor 627 Zuschauern, darunter rund 350 Rapid-Fans, setzte sich der Bundesligist auf dem Kunstrasen in der 32-Grad-Hitze durch.
Die Partie begann aus Rapid-Sicht mit viel Tempo, aber ohne Ertrag. Die Mannschaft kam rasch zu Chancen, nutzte sie zunächst aber nicht. Bereits in den ersten Minuten waren Karim Konaté und Janis Antiste gefährlich, auch Yusuf Demir prüfte den Gegner früh. Die Wiener spielten anfangs druckvoll, verloren aber nach einer Viertelstunde an Präzision und Intensität.
Santa Coloma kam dadurch besser ins Spiel und zeigte, warum die Mannschaft in der Qualifikation zuvor bereits Banja Luka und Polissya ausgeschaltet hatte. Nach der Pause fand Rapid wieder besser in die Zweikämpfe. In der 47. Minute vergab Kara nach einem Heber von Amane die nächste Möglichkeit, ehe ein Eckball von Demir den ersten Treffer einleitete.
Raux-Yao brachte Rapid mit seinem Tor nach einer Standardsituation in Führung. Kurz darauf legte Demir nach und erzielte seinen ersten Treffer für die Wiener. In der Schlussphase sorgte auch Haidara mit seinem Debüttor für die Entscheidung, womit Rapid eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel in Wien schuf.
Für die Mannschaft von Trainer Robert Klauß war es ein Pflichtsieg, allerdings kein glatter Auftritt. Die Wiener profitierten von ihrer individuellen Qualität, ließen aber in mehreren Phasen erkennen, dass die Abstimmung nach der Sommerpause noch nicht in allen Bereichen stimmt. Für das Rückspiel nächste Woche bleibt Rapid damit klarer Favorit auf den Aufstieg.









