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Erste Pulkautal Biennale bringt Kunst in Kellergassen und Presshäuser

Redaktionelle Szene zum Thema „Erste Pulkautal Biennale bringt Kunst in Kellergassen und Presshäuser“

Im Pulkautal im nordwestlichen Weinviertel startet an diesem Wochenende die erste Ausgabe der Pulkautal Biennale. Das neue Kunstfestival läuft vom 11. bis 19. Juli in Hadres, Untermarkersdorf und im Weinviertler Hof in Obritz. Gezeigt werden Arbeiten von rund 50 Künstlerinnen und Künstlern, darunter auch das Kollektiv Gelitin.

Die Schau verteilt sich auf ungewöhnliche Ausstellungsorte: Pavillons stehen in Kellergassen, in Presshäusern und in einem ehemaligen Feuerwehrgebäude. Damit setzt die Biennale bewusst auf Räume, die im Weinviertel stark mit regionaler Bau- und Weinkultur verbunden sind und nun für zeitgenössische Kunst genutzt werden.

Mit dem Projekt rückt eine Gegend in den Mittelpunkt, die zuletzt schon durch eine Performance von Florentina Holzinger auf Schloss Prinzendorf kulturell wahrgenommen wurde. Die neue Biennale knüpft daran an und will das Weinviertel für eine Woche als Schauplatz für Gegenwartskunst etablieren.

Dass eine solche Veranstaltung nicht in einer Großstadt, sondern in einem ländlichen Grenzraum stattfindet, ist auch ein Signal an die heimische Kunstszene. Die Kombination aus ortsspezifischen Ausstellungsflächen und international bekannten Namen wie Gelitin soll Publikum aus der Region ebenso anziehen wie Besucher aus Wien und dem weiteren Umfeld.

Das Festival versteht sich als Auftakt für ein neues Format im österreichischen Kunstkalender. Entscheidend wird sein, ob sich das Konzept aus dem Zusammenspiel von Landschaft, Gebäuden und Kunstbetrieb dauerhaft tragen kann.

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