Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat dem National Museum of American History ideologischen Aktivismus vorgeworfen. In einem Bericht des Weißen Hauses heißt es, das Museum vermittle die amerikanische Gründungsgeschichte einseitig und zeichne vor allem ein Bild von Unterdrückung, Rassismus und Ungerechtigkeit.
Die Museumsleitung nutze ihre Ausstellungen nicht mehr, um das gemeinsame nationale Erbe zu lehren und zu feiern, sondern als „politisches Instrument“, so der Vorwurf der Regierung. Das Museum gehört zu den bekanntesten kulturhistorischen Institutionen des Landes und ist Teil der Smithsonian Institution in Washington.
Mit dem Angriff reiht sich die Regierung in ihre breiter angelegte Auseinandersetzung mit führenden Kulturinstitutionen ein. Unter Trump steht die Darstellung amerikanischer Geschichte seit Monaten verstärkt im Zentrum politischer Debatten, vor allem dort, wo es um Themen wie Sklaverei, Rassismus und die Kolonialzeit geht.
Das National Museum of American History zeigt zentrale Objekte der US-Geschichte und ist für Millionen Besucher ein wichtiger Ort öffentlicher Erinnerung. Der nun veröffentlichte Bericht zielt damit nicht nur auf die Ausstellungsinhalte, sondern auch auf die Rolle des Museums als Deutungsinstanz nationaler Geschichte.









