Am Klopeiner See in Kärnten könnte der Bau der geplanten Therme St. Kanzian frühestens 2027 starten. Nach Angaben aus dem Projektumfeld sind die zivilrechtlichen Verträge abgeschlossen, nun soll noch heuer die Umwidmung der betroffenen Flächen auf Schiene gebracht werden. Erst danach wäre der nächste formelle Schritt für das Vorhaben möglich.
Das Projekt wird seit Jahren diskutiert und soll dem südlichen Kärnten zusätzliche touristische Impulse geben. Für den Standort St. Kanzian am Klopeiner See ist die Therme als größerer Frequenzbringer gedacht, der Gäste auch außerhalb der Sommersaison anziehen könnte. Für die Gemeinde und die Region wäre das Vorhaben damit nicht nur ein Tourismus-, sondern auch ein Wirtschaftsprojekt mit möglichen Auswirkungen auf Beschäftigung, Nächtigungen und die lokale Infrastruktur.
Entscheidend ist die Umwidmung
Nach dem Abschluss der privatrechtlichen Vereinbarungen hängt der Zeitplan nun vor allem an den raumordnungsrechtlichen Verfahren. Die Umwidmung der Flächen gilt als Voraussetzung dafür, dass das Vorhaben baureif wird. Gelänge dieser Schritt noch im laufenden Jahr, wäre ein Baustart im Jahr 2027 aus heutiger Sicht denkbar.
Der Klopeiner See zählt zu den bekanntesten Urlaubsdestinationen in Kärnten. Eine Therme würde das bestehende Angebot erweitern und den Standort stärker in Richtung Ganzjahresdestination entwickeln. Gerade in Regionen mit stark saisonaler Auslastung gelten solche Projekte als wirtschaftlich relevant, weil sie zusätzliche Wertschöpfung in Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistung versprechen.
Projekt seit Längerem in Vorbereitung
Die Therme St. Kanzian ist nicht neu angekündigt, sondern seit längerem in Vorbereitung. Dass nun die zivilrechtlichen Grundlagen stehen, gilt als Voraussetzung dafür, dass das Vorhaben überhaupt weiter konkretisiert werden kann. Ob der Zeitplan tatsächlich hält, hängt nun von den weiteren Behörden- und Gemeindeschritten ab.
Für die Region wäre ein Baustart 2027 ein Signal, dass eines der größeren touristischen Entwicklungsprojekte im Süden Kärntens tatsächlich vorankommt. Bis dahin bleiben Planung, Widmung und die weitere Abstimmung zwischen Projektwerbern, Gemeinde und zuständigen Stellen die entscheidenden Punkte.









