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ARA lehnt Pfand auf Batterien ab

Redaktionelle Szene zum Thema „ARA lehnt Pfand auf Batterien ab“

Die Abfall Recycling Austria (ARA) hat Forderungen nach einem Pfand- oder Cashback-System für Batterien zurückgewiesen. Ein solcher Mechanismus hätte keinen Lenkungseffekt, sagte Thomas Maier, Geschäftsführer der Elektro Recycling Austria (ERA), im Umfeld der Debatte. Bereits bei Kühlgeräten habe ein vergleichbares Modell nicht funktioniert.

Die Diskussion um ein Pfand auf Batterien wird in Österreich seit Längerem von einzelnen Akteuren aus dem Entsorgungs- und Recyclingsystem befeuert. Befürworter verweisen darauf, dass ein finanzieller Anreiz mehr leere Batterien in den Rücklauf bringen könnte. Die ARA stellt sich nun klar dagegen und setzt auf andere Instrumente, um die Sammlung und Verwertung zu verbessern.

Für die Branche ist die Frage auch wirtschaftlich relevant. Ein Pfandsystem würde neue Rücknahme-, Abrechnungs- und Kontrollstrukturen erfordern und damit zusätzliche Kosten für Handel, Sammelstellen und Recyclingwirtschaft verursachen. Zugleich steht die Batterieentsorgung ohnehin unter Druck, weil immer mehr Geräte mit eingebauten Akkus im Umlauf sind und falsch entsorgte Batterien als Brandrisiko gelten.

In Österreich werden Altbatterien und Akkus bisher über Sammelstellen, Handel und kommunale Systeme zurückgenommen. Die ARA und die mit ihr verbundene Elektro Recycling Austria sehen darin den praktikableren Weg. Dass ein Pfand bei Kühlgeräten keine spürbare Wirkung gezeigt habe, wird von der Organisation als Argument gegen eine Übertragung auf Batterien herangezogen.

Die Debatte fällt in eine Phase, in der die EU die Vorgaben für Batterien und deren Entsorgung schärft. Für Hersteller, Händler und Recycler steigt damit der Druck, die bestehenden Sammelquoten zu verbessern und Materialien im Kreislauf zu halten. Ein Pfand auf Batterien gilt in der Branche jedoch nicht als Konsenslösung.

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