Barbara Staudinger will Direktorin des Jüdischen Museums Wien bleiben und sich für eine weitere Funktionsperiode bewerben. Die promovierte Historikerin steht seit Juli 2022 an der Spitze des Hauses; die aktuelle Ausschreibung läuft bis 27. Juli.
Die städtische Wien-Holding hat die Position kürzlich neu ausgeschrieben. Interessentinnen und Interessenten können ihre Bewerbungsunterlagen noch bis zum Ablauf der Frist einreichen. Staudinger bestätigte ihre Bewerbung auf Anfrage.
Amtszeit mit Debatten
Staudinger hatte 2022 Danielle Spera als Direktorin abgelöst. Ihre Amtszeit war 2023 von Debatten begleitet. Damit geht die Entscheidung über die künftige Leitung des Museums in eine Phase, in der die inhaltliche Ausrichtung des Hauses erneut zur Diskussion stehen dürfte.
Das Jüdische Museum Wien zählt zu den zentralen Kulturinstitutionen der Stadt und ist für die Vermittlung jüdischer Geschichte und Gegenwart in Wien zuständig. Wer die Leitung übernimmt, prägt daher nicht nur das Ausstellungsprogramm, sondern auch die öffentliche Rolle des Hauses.
Über die Nachfolge beziehungsweise eine Wiederbestellung wird nach Abschluss des Verfahrens entschieden. Bis dahin bleibt offen, ob Staudinger im Auswahlprozess bestätigt wird oder ob sich eine andere Kandidatin oder ein anderer Kandidat durchsetzt.









