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„Minions & Monster“ im Kino: Gelbe Chaosfiguren kehren mit viel Retro-Charme zurück

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Die gelben Diener aus dem „Ich – Einfach unverbesserlich“-Universum sind wieder im Kino: In „Minions & Monster“ geraten die Minions diesmal in eine Geschichte, die in der Stummfilmära Hollywoods angesiedelt ist. Der Film setzt auf den bekannten Mix aus Slapstick, Popkultur-Anspielungen und Dauerchaos – und auf jene Form von Klamauk, die die Reihe seit Jahren international erfolgreich macht.

Im Zentrum stehen erneut die seit 2010 bekannten Minions, die erstmals als Nebenfiguren in „Ich – Einfach unverbesserlich“ auftauchten und später eigene Filme erhielten. Auch im neuen Ableger bleibt ihre Rolle dieselbe: Sie wollen böse sein, scheitern aber verlässlich an der eigenen Tollpatschigkeit. Genau daraus bezieht die Reihe ihren Reiz, der vor allem über Tempo, visuelle Gags und eine bewusst kindlich-absurde Logik funktioniert.

Die neue Geschichte verlegt dieses Prinzip nun in ein Hollywood-Setting, das auf alte Filmtraditionen anspielt. Dadurch entsteht ein Kontrast zwischen der Ästhetik des frühen Kinos und dem überdrehten Auftreten der Figuren. Der Film arbeitet dabei mit Zitaten und Anspielungen, die den bekannten Minions-Stil fortsetzen: wenig Dialog, viel Bewegung, dazwischen Lautäußerungen, Wortspiele und körperliche Komik.

Für das Franchise ist das keine überraschende, aber konsequente Fortsetzung. Die Minions sind längst zu einer eigenständigen Marke geworden, die sich vom Kern der Gru-Filme gelöst hat und regelmäßig ein junges Publikum ins Kino zieht. Gerade die internationale Wiedererkennbarkeit der Figuren und ihre klare visuelle Identität tragen dazu bei, dass neue Teile rasch als Familienunterhaltung positioniert werden können.

Dass die Reihe weiterhin auf Gelb als Wiedererkennungswert setzt, ist dabei mehr als nur eine Farbstilfrage. In einem von nüchternen Tönen geprägten Kinoalltag sind die Figuren mit ihrem grellen Look ein bewusstes Gegenmodell. „Minions & Monster“ bleibt damit dem Grundprinzip der Serie treu: grell, laut, albern – und auf Wirkung im Kinosaal angelegt.

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