Im neuen CEENEMA der Wiener Urania stehen bis Ende Juni mehrere aktuelle österreichische Filme nach den Filmpreisen im Programm. Zu sehen sind unter anderem Adrian Goigingers Vier minus drei, Alexandra Makarovás Perla und Olga Kosanovics Dokumentarfilm Noch lange keine Lipizzaner.
Das Kino nutzt damit die Gelegenheit, die prämierten Werke nach der Verleihung der als Valies bezeichneten Österreichischen Filmpreise noch einmal einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Vier minus drei ist dabei am 19. und 30. Juni zu sehen und kommt mit fünf Auszeichnungen, darunter für Regie, Drehbuch und Darsteller.
Am 24. und 26. Juni folgt Noch lange keine Lipizzaner, der den Dokumentarfilmpreis erhalten hat. Am 25. und 28. Juni läuft Perla, der große Gewinner der heurigen Filmpreisrunde.
Wer nicht nur die Siegerfilme sehen will, findet im Programm auch Produktionen, die bei der Vergabe leer ausgingen. Dazu zählen die Einwanderergeschichte Happy, die in der Ukraine angesiedelte Liebesgeschichte White Snail und die religionskritische Doku Girls & Gods.
Ergänzt wird das Angebot durch ein Sing-Along mit Peter-Alexander-Liedern. Anlass sind die 100. Geburtstage des österreichischen Unterhaltungskünstlers und der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die beide heuer begangen werden. Gezeigt wird auch Peter Alexander in Zum Teufel mit der Penne.
Die Kombination aus jüngster Filmpreis-Ernte und Jubiläumsprogramm macht das Kinoformat zu einem Überblick über zwei sehr unterschiedliche Kapitel österreichischer Kulturgeschichte: die aktuelle heimische Filmproduktion und zwei prägende Namen des 20. Jahrhunderts.









