Der Baukonzern Strabag hat im ersten Quartal seine Produktionsleistung um vier Prozent auf 3,9 Milliarden Euro gesteigert und erwartet für das Gesamtjahr weiterhin eine Bauleistung von rund 22 Milliarden Euro. Damit würde der größte österreichische Baukonzern 2026 nach dem erstmaligen Überschreiten der 20-Milliarden-Marke im Vorjahr erneut deutlich wachsen.
Auch der Auftragsbestand legte zu. Das Unternehmen profitierte damit weiter von einer robusten Nachfrage in seinen Kernmärkten, insbesondere in der Infrastruktur und im Hochbau. Die bestätigte Jahresprognose entspricht einem Plus von rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Weniger günstig verlief das Geschäft für den Ölfeldausrüster SBO. Der Konzern rutschte im ersten Quartal in ein Ertragsloch, belastet vor allem durch den Krieg im Nahen Osten. Die Unsicherheit in der Region wirkte sich auf das Geschäft mit Ausrüstung und Dienstleistungen für die Erdöl- und Erdgasindustrie aus.
SBO rechnet nach eigenen Angaben im zweiten Halbjahr mit einer Besserung. Der Konzern setzt damit auf eine Erholung der Nachfrage und eine Stabilisierung der Rahmenbedingungen, nachdem geopolitische Spannungen das operative Ergebnis zu Jahresbeginn gedrückt hatten.









