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Arbeitslosigkeit in Österreich steigt im Mai weiter auf 378.000 Betroffene

Redaktionelle Szene zum Thema „Arbeitslosigkeit in Österreich steigt im Mai weiter auf 378.000 Betroffene“

Ende Mai waren in Österreich 378.000 Menschen beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das entspricht einem Anstieg um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,1 Prozent und damit höher als im April.

Damit setzt sich die Entwicklung am heimischen Arbeitsmarkt seit Monaten fort. Die schwache Konjunktur belastet weiterhin die Beschäftigung, zugleich gingen die gemeldeten offenen Stellen deutlich zurück. Der Abstand zwischen steigender Arbeitslosigkeit und sinkender Nachfrage nach Arbeitskräften signalisiert eine anhaltend angespannte Lage am Arbeitsmarkt.

Besonders betroffen sind weiterhin Frauen. Bei der Zunahme der Arbeitslosigkeit zeigte sich auch im Mai, dass der Anstieg nicht gleichmäßig über alle Gruppen verteilt war. Saisonale Effekte spielten dabei ebenso eine Rolle wie die wirtschaftliche Unsicherheit, die viele Unternehmen bei Neueinstellungen vorsichtig bleiben lässt.

Die Zahl der Arbeitslosen ist damit den 38. Monat in Folge gestiegen. Für den Arbeitsmarkt bedeutet das: Trotz einzelner saisonaler Stützungen bleibt die Lage unter Druck, während die Betriebe weniger Personal suchen als noch vor einem Jahr. Vor allem in einem Umfeld schwacher Nachfrage dürfte das Risiko hoch bleiben, dass sich die Entspannung erst mit einer spürbaren konjunkturellen Erholung einstellt.

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