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Nächste Anklage gegen René Benko in Innsbruck zeichnet sich ab

Redaktionelle Szene zum Thema „Nächste Anklage gegen René Benko in Innsbruck zeichnet sich ab“

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft will gegen René Benko zum dritten Mal Anklage erheben. Nach Angaben aus dem Umfeld des Verfahrens dürfte der neue Fall erneut in Innsbruck landen. Im Raum stehen diesmal ein Waffenverkauf sowie eine 5-Millionen-Euro-Garantie zugunsten von Hans Peter Haselsteiner.

Damit könnte sich das Strafverfahren gegen den Gründer der insolventen Signa-Gruppe weiter ausweiten. Benko sitzt bereits wegen anderer Vorwürfe vor Gericht beziehungsweise im Fokus der Ermittler. Eine weitere Anklage würde den Druck auf den Tiroler Investor und sein Umfeld zusätzlich erhöhen.

Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gehen weiter

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft nach Angaben aus dem Verfahren neuerlich einen Vorwurfskomplex rund um Benko. Dass es bereits um die dritte Anklage gehen könnte, unterstreicht die Breite der strafrechtlichen Aufarbeitung der Signa-Causa. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die wirtschaftlichen Folgen der Milliardenpleite, sondern auch mögliche Vermögensverschiebungen und Zusagen, die in der Krise gemacht worden sein sollen.

Innsbruck gilt dabei als naheliegender Ort für ein weiteres Verfahren. Benko ist Tiroler, und schon frühere Verfahren wurden dort geführt. Sollte es tatsächlich zu einer neuerlichen Anklage kommen, wäre das ein weiterer Baustein in einem der größten Wirtschafts- und Insolvenzkomplexe der jüngeren österreichischen Geschichte.

Waffenverkauf und Garantie im Fokus

Nach den vorliegenden Angaben dürfte es diesmal unter anderem um einen Waffenverkauf gehen. Außerdem steht eine Garantie über 5 Millionen Euro im Raum, die Benko gegenüber dem Unternehmer Hans Peter Haselsteiner abgegeben haben soll. Welche konkrete strafrechtliche Bewertung die Ermittler daraus ableiten, ist Teil der laufenden Prüfung.

Für Benko wäre eine weitere Anklage ein erneuter Rückschlag. Der Fall zeigt, dass die juristische Aufarbeitung der Signa-Pleite weit über die wirtschaftliche Insolvenz hinausreicht. Neben Gläubigern und Investoren geraten zunehmend auch einzelne Transaktionen und Zusagen aus dem Umfeld des Konzerns ins Visier der Ermittler.

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