Für die 461 Mitarbeiter des Autozulieferers Pollmann in Karlstein an der Thaya gibt es nach der Insolvenz der Unternehmensgruppe vorerst Entwarnung. Das Gericht hat für alle drei zahlungsunfähigen Gesellschaften das Sanierungsverfahren eröffnet. Damit bleibt der Betrieb zunächst aufrecht, zugleich wurden Masseverwalter bestellt und Fristen festgelegt.
Der niederösterreichische Familienbetrieb, der sich seit Jahren im Umfeld der Autoindustrie behaupten muss, ist damit in ein geordnetes Verfahren übergegangen. Für die Belegschaft ist das ein erster Lichtblick, weil die laufenden Geschäfte weitergeführt werden können, während die finanzielle Situation rechtlich aufgearbeitet wird.
Pollmann mit Sitz in Karlstein an der Thaya zählt zu den bekannten Zulieferern der Branche. Die Eröffnung des Sanierungsverfahrens betrifft alle drei Gesellschaften, die nicht mehr zahlungsfähig sind. Wie es wirtschaftlich für den Standort und die Arbeitsplätze weitergeht, hängt nun von den nächsten Schritten im Verfahren ab.









