Der frühere Chef der Meinl Bank, Peter Weinzierl, hat in einem Teilgeständnis vor der US-Justiz einen früheren Bankkollegen belastet. Weinzierl steht in den USA wegen Geldwäschevorwürfen auf Basis mutmaßlicher Steuerhinterziehung unter Druck. Der 61-Jährige ist dort weiterhin festgesetzt.
Die Causa ist ein Ausläufer des Korruptionsskandals rund um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht und reicht damit weit über die einstige Wiener Bank hinaus. Die Aufarbeitung der Vorgänge rund um die Meinl Bank zieht sich seit Jahren durch mehrere Verfahren und Jurisdiktionen.
Weinzierl hatte mit den US-Behörden einen Deal geschlossen. In diesem Zusammenhang bekannte er sich zu einem Teil der Vorwürfe und belastete dabei nach den vorliegenden Angaben einen ehemaligen Kollegen. Welche konkreten Folgen das für den Betroffenen hat, ist aus den verfügbaren Informationen nicht ersichtlich.









