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Forderung nach Umbenennung der Dinghoferstraße in Linz

Redaktionelle Szene zum Thema „Forderung nach Umbenennung der Dinghoferstraße in Linz“

Eine Gruppe um den Schauspieler Cornelius Obonya und das Mauthausen Komitee Österreich verlangt die Umbenennung der Dinghoferstraße in Linz. In einem Schreiben an Bürgermeister Dietmar Prammer wird gefordert, den historisch belasteten Straßennamen durch jenen des verstorbenen Altbischofs Maximilian Aichern zu ersetzen.

Die Dinghoferstraße zählt zu den bekannten und stark befahrenen Straßenzügen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Um ihre Benennung wird seit Längerem gestritten. Kritiker sehen in dem Namen eine Belastung, weil die historische Person dahinter umstritten ist.

Die nun erneut erhobene Forderung richtet sich direkt an die Stadtpolitik. Prammer, der der Linzer SPÖ angehört, erhielt das Schreiben dieser Woche. Es reiht sich in eine schon länger andauernde Debatte ein, die in Linz immer wieder für Diskussionen sorgt.

Als mögliche neue Namensgeber wird Maximilian Aichern genannt. Der frühere Wiener Erzbischof und spätere Altbischof von Linz war in Oberösterreich über Jahrzehnte eine prägende kirchliche Persönlichkeit. Mit der vorgeschlagenen Umbenennung würde die Stadt aus Sicht der Unterzeichner ein Zeichen gegen einen belasteten Namenspatron setzen.

Ob und wann sich die Stadt mit dem Anliegen befasst, ist vorerst offen. In Linz gilt die Frage nach historisch belasteten Straßennamen seit Jahren als sensibles Thema, das immer wieder politische und gesellschaftliche Reaktionen auslöst.

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