Am 31. Juli beginnt in Graz das La Strada-Festival, das die steirische Landeshauptstadt für neun Tage erneut in einen Schauplatz für Straßenkunst, Performances und partizipative Formate verwandelt. Intendant Werner Johannes Schrempf setzt auch heuer auf die Mischung aus gratis zugänglichen Angeboten im öffentlichen Raum und kostenpflichtigen Veranstaltungen in klassischeren Spielstätten.
Das Festival verbindet dabei sehr unterschiedliche Formen von Kunst und Publikumskontakt: tagsüber und nachts, öffentlich und privat, spontan und einstudiert. Gerade diese Spannweite prägt La Strada seit Jahren und soll auch diesmal den Charakter des Programms bestimmen. Im Zentrum stehen persönliche Erzählungen und gemeinschaftliche Projekte, die den öffentlichen Raum ebenso bespielen wie Bühnen und andere geschlossene Orte.
La Strada gilt damit als eines der markantesten Festivals für Straßenkunst im deutschsprachigen Raum. Die Stadt wird in den kommenden neun Tagen zur Kulisse für Formate, die nicht nur auf klassische Aufführungssituationen setzen, sondern auf direkte Begegnung mit dem Publikum und auf unterschiedliche Zugänge zur darstellenden Kunst.
Die Verbindung von niederschwelligen und kuratierten Angeboten ist ein zentrales Merkmal des Programms. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das ein Spektrum von frei zugänglichen künstlerischen Interventionen bis zu Veranstaltungen, für die ein Ticket nötig ist. Das Festival setzt damit auch 2026 auf Vielfalt als Grundprinzip, ohne sich auf eine einzelne Sparte festzulegen.
Mit dem Start am Donnerstag reiht sich Graz einmal mehr in die Reihe jener Städte ein, in denen Kunst im öffentlichen Raum für mehrere Tage besonders sichtbar wird. La Strada nutzt dafür Plätze, Wege und Innenräume gleichermaßen und bleibt seinem Ansatz treu, Straßenkunst mit gemeinschaftlichen und erzählerischen Formaten zu verbinden.









