In Wien ist am Sonntag ein neuer Hitze-Allzeitrekord gefallen. Mit 40 Grad wurde der bisherige Höchstwert in der Bundeshauptstadt überschritten. Gleichzeitig steigt mit der anhaltenden Hitzewelle die Gefahr heftiger Unwetter in mehreren Teilen Österreichs.
Die außergewöhnliche Hitze betrifft nicht nur Wien, sondern weite Teile des Landes. Die hohen Temperaturen belasten vor allem Städte und dicht besiedelte Regionen, in denen sich die Wärme besonders stark staut. Auch am Abend bleibt die Wetterlage angespannt, weil sich die Hitzemasse in der Atmosphäre zunehmend mit feuchter Luft mischt.
Unwettergefahr nimmt zu
Mit der Hitze steigt nach den Wetterprognosen die Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitter, teils mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Solche Wetterlagen entstehen häufig nach sehr heißen Tagen, wenn sich die aufgeheizte Luft rasch destabilisiert. Für den Verkehr, für Veranstaltungen im Freien und für einzelne Regionen mit bereits aufgeweichten Böden kann das rasch problematisch werden.
In Österreich dauert die Hitzewelle damit weiter an. Die Belastung für den Alltag bleibt hoch, auch weil die Nächte vielerorts wenig Abkühlung bringen. Für den Süden und Osten des Landes gilt die Lage als besonders heikel, da dort die Kombination aus Hitze und möglicher Gewitterentwicklung typischerweise zuerst zuschlägt.
Der neue Rekord in Wien markiert einen weiteren Extremwert in einem Sommer, der sich schon früh durch ungewöhnlich hohe Temperaturen auszeichnet. Meteorologisch zeigt sich damit erneut, wie rasch sich Wetterlagen in Mitteleuropa zuspitzen können: erst extreme Hitze, dann binnen weniger Stunden kräftige Gewitter und lokale Unwetter.









