Das Volksbegehren für den Erhalt der Geburtenstation am Krankenhaus Dornbirn hat die nötige Hürde genommen: Exakt 17.605 Stimmberechtigte unterstützten die Initiative „Ja zum Erhalt“, wie die Landeswahlbehörde am Montag mitteilte. Für das Weiterkommen wären 5000 Unterschriften nötig gewesen.
Mit dem Erfolg des Begehrens muss sich nun die Vorarlberger Landesregierung innerhalb von drei Monaten mit dem Anliegen befassen. Die Initiative richtet sich gegen die geplante Verlegung der Gynäkologie und der Geburtenstation von Dornbirn nach Bregenz im Zuge der Reform der Spitalslandschaft im Land.
Unterstützt wurde das Volksbegehren unter der Kurzbezeichnung „Für den Erhalt der Abteilungen, Geburtshilfe, Gynäkologie und Kinderheilkunde im Krankenhaus Dornbirn“. Die Eintragungsfrist lief bis 10. Juni.
Die Debatte um die Zukunft der Geburtenstation ist Teil der größeren Neuordnung der Vorarlberger Spitalsstruktur. Für Dornbirn ist die Entscheidung besonders brisant, weil es dabei nicht nur um die Geburtsmedizin, sondern auch um die Frage geht, wo grundlegende gynäkologische und kinderheilkundliche Leistungen künftig angeboten werden sollen.
Wie die Landesregierung mit dem Anliegen weiter verfährt, ist damit nun formell vorgegeben. Das Volksbegehren zwingt sie dazu, sich mit dem Erhalt der Abteilungen am Standort Dornbirn zu beschäftigen.









