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Ukraine und Russland melden Tote und Verletzte nach massiven Angriffen

Redaktionelle Szene zum Thema „Ukraine und Russland melden Tote und Verletzte nach massiven Angriffen“

Bei neuen gegenseitigen Angriffen im Ukraine-Krieg sind am Wochenende auf beiden Seiten Menschen getötet worden. In der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk kam nach Angaben des örtlichen Gouverneurs Oleksandr Hanscha ein Mensch ums Leben, neun weitere wurden verletzt. In der Region Poltawa starben am Samstagabend zwei Menschen, 13 weitere wurden verletzt, darunter sechs Kinder.

Auch Russland meldete Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen. Nach Angaben aus Moskau wurden in der Nacht 239 ukrainische Drohnen abgefangen und abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von Angriffen in mehreren Landesteilen, darunter auch auf die von Russland annektierte Krim.

Schwere Schäden auf der Krim

Auf der Halbinsel Krim starben nach Angaben des von Moskau eingesetzten Verwaltungschefs Sergej Aksjonow mindestens vier Menschen, 28 weitere wurden verletzt. Details zu den Opfern nannte er nicht. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich Berichte über Explosionen und Brände in mehreren Regionen der Halbinsel.

Besonders betroffen war demnach der Raum Kertsch. Dort soll im Kraftstoffterminal des Hafens ein Feuer ausgebrochen sein. Auch über eine große Rauchwolke über der Region wurde berichtet. Unabhängig bestätigen ließ sich das zunächst nicht. Behörden informierten zudem über die zeitweise Schließung der Krim-Brücke zwischen Kertsch und dem russischen Festland für den Autoverkehr.

Nach den Berichten wurde auch der Hafen Kawkas auf der russischen Seite der Straße von Kertsch getroffen. Dort befinden sich ebenfalls ein Kraftstoffterminal und ein Öldepot. Der Angriff reiht sich in eine Serie verstärkter wechselseitiger Luftangriffe ein, mit denen Russland und die Ukraine seit Wochen versuchen, die gegnerische Logistik und Energieinfrastruktur zu treffen.

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