Die deutsche Schokoladenmanufaktur DreiMeister beendet nach gescheiterten Investorengesprächen ihren Betrieb. Das Unternehmen hatte nach der Insolvenz auf eine Rettung gehofft, nun ist klar: Die traditionsreiche Produktion von Pralinen und Schokolade wird nicht fortgeführt.
Für die Marke bedeutet das das endgültige Aus. Der Versuch, einen neuen Geldgeber zu finden, blieb ohne Erfolg. Damit ist die Insolvenz nicht überstanden, und die Firma muss schließen. Betroffen sind damit auch die Kunden, die die Pralinen und Schokoladenspezialitäten der Manufaktur seit Jahren kannten.
DreiMeister war als traditionsreiche Schokoladenmanufaktur bekannt. Mit dem Ende des Unternehmens verschwindet damit ein weiterer Hersteller aus dem hart umkämpften Süßwarenmarkt, in dem steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und hoher Wettbewerbsdruck vielen Betrieben zusetzen.
Kein Investor für die Rettung
Nach den vorliegenden Angaben gelang es nicht, einen Investor zu finden, der das Unternehmen hätte weiterführen können. Damit bleibt es bei der Schließung. Für die betroffenen Pralinen und Schokoladenprodukte gibt es damit keine Fortsetzung unter dem bisherigen Namen.
Die Entwicklung reiht sich in eine Phase ein, in der auch kleinere und mittelgroße Hersteller in der Lebensmittelbranche verstärkt unter Druck geraten. Gerade traditionelle Manufakturen tun sich schwer, wenn Finanzierung, Rohstoffpreise und Absatz zugleich unter Druck stehen.









