Die Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) schüttet für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 1,577 Milliarden Euro an die Republik Österreich aus. Das sind rund 320 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, als der Bund 1,26 Milliarden Euro erhielt.
Der größte Teil der Zahlung fließt Anfang Juli direkt an das Wirtschaftsministerium: Am 7. Juli werden 1,019 Milliarden Euro überwiesen. Weitere 558 Millionen Euro kamen bereits im Mai vom Verbund, dessen Dividende direkt an den Bund weitergereicht wurde.
Die Summe beruht auf dem Vorschlag des ÖBAG-Vorstands, dem die Hauptversammlung am Mittwoch zugestimmt hat. Für den Bund ist das eine spürbar höhere Einnahme aus den Beteiligungen an Verbund, OMV, Österreichischer Post und Telekom Austria, die zu den wichtigsten Positionen im Portfolio gehören.
Portfolio bleibt mit 30,05 Milliarden Euro stabil
Der Wert des ÖBAG-Portfolios blieb laut den vorliegenden Angaben zum Jahresende 2025 mit 30,05 Milliarden Euro stabil. Zu den größten Beteiligungen zählen neben den genannten Unternehmen auch die Bundesimmobiliengesellschaft. Die ÖBAG verwaltet die staatlichen Anteile an mehreren großen heimischen Konzernen und ist damit ein zentraler Hebel für Dividendenzuflüsse an den Bund.
Die Ausschüttung ist für das Budget von Bedeutung, weil Dividenden der Beteiligungsunternehmen direkt in die Staatskasse fließen. Gerade in Jahren mit höheren Ergebnissen bei einzelnen Konzernen können die Einnahmen aus diesem Bereich deutlich schwanken.









