Mehrere Feuerwehren im Bezirk Bruck an der Leitha haben in der vergangenen Woche eine Reihe von Tierrettungen übernommen. Betroffen waren die Wehren in Prellenkirchen, Schönabrunn, Hainburg und Mannersdorf, die unter anderem eine Schlange, zwei Störche und einen Marder aus misslichen Lagen befreiten.
Schlange in Wohnhaus entdeckt
Den Auftakt machte am Sonntag, 5. Juli, ein Einsatz in Mannersdorf. Dort hatte sich eine Schlange in ein Wohnhaus verirrt. Die Einsatzkräfte konnten das Tier rasch und schonend einfangen. Anschließend wurde die Schlange in einem geeigneten Waldgebiet wieder freigelassen.
Storchenrettung per Drehleiter
Bereits am Freitag hatten die Feuerwehren mit einem anderen Tiernotfall zu tun: Ein Storch war in einer misslichen Lage auf Hilfe angewiesen. Mit einer Drehleiter wurde das Tier vorsichtig erreicht und gerettet. Auch in einem weiteren Fall musste ein Storchenpaar bzw. ein Storch aus einer gefährlichen Situation befreit werden. Die Einsätze zeigten, dass nicht nur Brände und Verkehrsunfälle zu den Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren zählen, sondern auch immer wieder der Schutz von Wild- und Haustieren.
Marder und weitere Tierhilfe
Zu den weiteren Einsätzen zählte auch ein Marder, der von Einsatzkräften aus einer schwierigen Lage geholt wurde. Solche Alarmierungen sind für die freiwilligen Helfer zwar ungewöhnlich, kommen im ländlich geprägten Bezirk aber immer wieder vor. Für die betroffenen Tiere war die rasche Hilfe entscheidend, um Verletzungen oder längere Belastungen zu vermeiden.
Die Serie an Tierrettungen zog sich über mehrere Tage und betraf unterschiedliche Gemeinden im Bezirk. Für die Feuerwehren bedeutete das neben dem regulären Einsatzgeschehen zusätzliche Arbeit – und für die Tiere in allen Fällen ein glimpfliches Ende.









