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Selenskyj nennt Kreml nach Angriff auf Kiew „verrückte Arschlöcher“

Redaktionelle Szene zum Thema „Selenskyj nennt Kreml nach Angriff auf Kiew „verrückte Arschlöcher““

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die russische Führung nach dem schweren nächtlichen Angriff auf Kiew scharf attackiert und den Kreml als „verrückte Arschlöcher“ bezeichnet. Russland hatte die ukrainische Hauptstadt in der Nacht auf Sonntag nach ukrainischen Angaben mit Raketen und Drohnen angegriffen; dabei kam auch die als Oreschnik bezeichnete Hyperschallrakete zum Einsatz, die atomar bestückbar sein soll.

Der Angriff löste in Kiew erneut Luftalarm aus und traf die Stadt in einer Phase, in der Russland seine nächtlichen Offensiven gegen die ukrainische Infrastruktur und zivile Ziele zuletzt immer weiter verschärft hatte. Die Oreschnik gilt als eine der modernsten Waffen im russischen Arsenal und wurde von Moskau bereits zuvor als Symbol seiner militärischen Schlagkraft präsentiert.

Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) verurteilte die Attacke als „abscheulichen Angriff“. Österreich und die Europäische Union stünden fest an der Seite der Ukraine, betonte Stocker. Wien hält damit an seiner politischen Unterstützung Kiews fest, obwohl Österreich militärisch neutral ist.

Der neue russische Großangriff ist auch diplomatisch brisant. Während westliche Staaten seit Wochen über zusätzliche Hilfe für die Ukraine beraten, setzt Moskau seine Luftangriffe fort und erhöht damit den Druck auf die ukrainische Führung ebenso wie auf die Unterstützer in Europa. Selenskyjs drastische Wortwahl zeigt, wie sehr die militärische Lage und die wiederholten Attacken die Sprache im Krieg weiter verschärfen.

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