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Sechs Blaue Wiener im Tiergarten Schönbrunn geboren

Redaktionelle Szene zum Thema „Sechs Blaue Wiener im Tiergarten Schönbrunn geboren“

Im Tiergarten Schönbrunn gibt es erstmals Nachwuchs bei den Blauen Wienern: Sechs Jungtiere dieser österreichischen Kaninchenrasse sind dort zur Welt gekommen und erkunden bereits ihr Gehege. Die Tiere mit dem namensgebenden blaugrauen Fell knabbern an Blättern und kuscheln sich eng zusammen.

Die Blauen Wiener zählen zu den älteren heimischen Kaninchenrassen. Ihr weiches, dichtes Fell und die einheitliche Färbung machen sie unverwechselbar. Dass nun gleich sechs Jungtiere im Tiergarten aufgezogen werden, ist auch für die Zucht von Bedeutung: Solche Nachzuchten tragen dazu bei, selten gehaltene Nutz- und Heimtierrassen sichtbar zu machen und ihr Erbgut zu erhalten.

Der Tiergarten Schönbrunn hält seit Jahren nicht nur exotische Tierarten, sondern auch heimische Nutztiere und alte Rassen. Gerade diese Tiere sind für Besucher oft ein Zugang zu österreichischer Tier- und Landwirtschaftsgeschichte. Bei den Blauen Wienern handelt es sich um eine Rasse, die ihren Ursprung in Österreich hat und nach der Bundeshauptstadt benannt ist.

Für Besucherinnen und Besucher sind die Jungtiere vor allem ein kleiner Publikumsmagnet. Jungtiere zählen im Tiergarten traditionell zu den stärksten Anziehungspunkten, weil sie Einblick in das Sozialverhalten und die Aufzucht der Tiere geben. Bei Kaninchen fällt dabei besonders auf, wie früh die Jungen das Gehege aktiv erkunden und sich dennoch immer wieder dicht aneinander drängen.

Mit dem ersten Nachwuchs bei den Blauen Wienern erweitert der Tiergarten sein Angebot an heimischen Rassen um eine weitere seltene Linie. Für die Verantwortlichen ist das nicht nur ein schöner Zuchterfolg, sondern auch ein Beitrag zur Bewahrung österreichischer Tiertradition.

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