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Porsche plant offenbar weiteren Stellenabbau in Verwaltung und Entwicklung

Redaktionelle Szene zum Thema „Porsche plant offenbar weiteren Stellenabbau in Verwaltung und Entwicklung“

Bei Porsche steht nach Informationen aus Unternehmenskreisen ein weiterer Stellenabbau von bis zu 4000 Arbeitsplätzen im Raum. Besonders betroffen wären demnach Management, Verwaltung und der Entwicklungsstandort Weissach, wo rund 30 Prozent der Kapazitäten auf den Prüfstand gestellt werden sollen.

Der Sportwagenhersteller mit Sitz in Stuttgart reagiert damit auf den anhaltenden Druck auf die Kostenbasis. Die Gespräche über ein zusätzliches Sparpaket laufen dem Bericht zufolge noch. Eine konkrete Zahl wollte Porsche bislang nicht bestätigen.

Der mögliche Abbau würde zu den bereits laufenden Einschnitten beim Autobauer hinzukommen. Wie stark die Maßnahmen ausfallen, dürfte auch davon abhängen, welche Einsparungen sich in den Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite durchsetzen lassen. Gerade bei Porsche gilt Weissach als zentraler Standort für Forschung und Entwicklung; dort wird ein großer Teil der technischen Arbeit für künftige Modelle geleistet.

Für die deutsche Autoindustrie ist der Schritt ein weiteres Signal, wie stark Premiumhersteller derzeit unter schwächerer Nachfrage, hohen Kosten und dem Umbau zur Elektromobilität stehen. Porsche hatte zuletzt wiederholt betont, die Profitabilität sichern zu wollen. Der nun genannte mögliche Stellenabbau zeigt, dass der Konzern dafür offenbar noch deutlich tiefer in die Organisation eingreifen will.

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