Zum Pfingstwochenende müssen Autofahrerinnen und Autofahrer auf mehreren wichtigen Reiserouten mit teils massiven Staus rechnen. Besonders betroffen sind laut Verkehrsclub ÖAMTC die Wege Richtung Süden und Westen, aber auch Abschnitte in Kärnten und auf der Brennerachse.
Eine der heikelsten Strecken ist die Tauernautobahn A10. Dort sorgt derzeit eine Sperre in Fahrtrichtung Norden nach einem Unfall und wegen Sanierungsarbeiten an einem Tunnel für zusätzliche Belastung. Der Stauberater Florian Thaler rechnet vor allem in den Baustellenbereichen Pass Lueg–Werfen und Eben–Flachau mit langen Wartezeiten. Hinzu kommen die geltenden Abfahrtssperren für den Durchgangsverkehr.
Zwar soll die Sperre rechtzeitig zum Start ins Wochenende am Samstag aufgehoben werden. Entlastung bedeutet das aber nicht automatisch: Gleichzeitig setzt der Ferienverkehr aus mehreren deutschen Bundesländern ein, darunter Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Das dürfte die Straßen in Richtung Salzburg zusätzlich belasten.
Wer aus dem Osten in Richtung Süden fährt, sollte nach Möglichkeit auf Alternativrouten ausweichen. Genannt wird etwa die S6 Semmering Schnellstraße. Auch auf der Kärntner Transitroute ist Geduld gefragt: Im Bereich des Knotens Spittal-Millstätter See kommt es wegen einer Baustelle zu zähem Verkehr und Wartezeiten. Auf dem Weg nach Kroatien kann es zudem vor dem Karawankentunnel zeitweise zu Sperren kommen.
Der stärkste Reisetag dürfte der Samstag werden. Dann werden die Straßen Richtung Adria und auch die Brennerachse voraussichtlich an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Betroffen ist außerdem die West-Ost-Verbindung, wo das Pfingstreiseverkehrsaufkommen traditionell hoch ist.
Neben der Staugefahr spielt für viele auch der Spritpreis eine Rolle. Gerade auf den stark befahrenen Transitachsen lohnt sich ein Preisvergleich vor dem Tanken, weil die Unterschiede entlang der Routen deutlich ausfallen können. Wer unterwegs an günstigen Stationen tankt, kann bei der langen Anreise Richtung Süden spürbar sparen.









