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Pensionsanpassung bleibt unter Inflation: Korosec kritisiert Deckel bei höheren Pensionen

Redaktionelle Szene zum Thema „Pensionsanpassung bleibt unter Inflation: Korosec kritisiert Deckel bei höheren Pensionen“

Die geplante Pensionsanpassung von 2,95 Prozent fällt erneut unter die Inflationsrate. Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec hat diese Vorgabe in der ZiB2 scharf kritisiert und von einer „unglaublichen Ungerechtigkeit“ gesprochen. Sie bemängelt vor allem, dass wieder ein Deckel eingezogen worden sei.

Korosec argumentierte, Menschen, die mehr einzahlen, müssten auch Anspruch auf eine höhere Pension haben. Die Anpassung treffe damit vor allem jene, die während ihres Erwerbslebens höhere Beiträge geleistet hätten. Für die Seniorenvertretung ist die Entscheidung daher nicht nur eine Frage der Kaufkraft, sondern auch der Fairness im Pensionssystem.

Dass die Erhöhung unter der Teuerung bleibt, bedeutet für viele Pensionistinnen und Pensionisten real einen Kaufkraftverlust. Gerade in einem Umfeld anhaltend hoher Preise für Energie, Wohnen und Lebensmittel sorgt eine solche Anpassung regelmäßig für politische Debatten darüber, wie stark Pensionen die Inflation ausgleichen sollen und wie das System zwischen kleineren und höheren Bezügen austariert wird.

Die Diskussion über die Pensionsanpassung ist damit einmal mehr auch ein Streit über die Verteilung im Sozialstaat. Während die Regierung auf die Belastung des Budgets und die Finanzierung des Systems verweist, pochen Seniorenvertreter auf einen verlässlichen Inflationsausgleich und auf nachvollziehbare Regeln für Menschen mit längerer Erwerbsbiografie und höheren Beitragsleistungen.

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