Das Niedrigwasser in der Donau drückt derzeit die Stromproduktion im Kraftwerk Freudenau in Wien. Die Anlage erzeugt rund 30 Prozent weniger Strom als üblich, wie aus den vorliegenden Angaben hervorgeht.
Betroffen sind damit die Donau-Wasserkraftwerke des Verbund. Der Pegel der Donau bei Korneuburg ist seit Wochen rückläufig und liegt inzwischen unter jenen Werten, die sonst selbst in der regenärmeren Winterzeit erreicht werden.
Für das Laufkraftwerk Freudenau bedeutet das eine deutlich geringere Auslastung. Nach den genannten Zahlen entspricht der aktuelle Minderertrag jener Strommenge, die rund 70.000 Haushalte verbrauchen.
Trotz der geringeren Produktion besteht nach Angaben des Unternehmens keine Gefahr für die Versorgung. Die Stromerzeugung der Wasserkraftwerke hängt zwar unmittelbar vom Wasserstand ab, die Auswirkungen des Niedrigwassers bleiben in diesem Fall aber auf die Produktion der Anlage beschränkt.









