Fischereiverbände haben die Gemeinde Strobl im Flachgau auf Schadenersatz geklagt. Hintergrund ist der deutliche Rückgang der Fischbestände im Strobler Weißenbach, den die Kläger mit Arbeiten an Geschiebesperren in Verbindung bringen.
Nach Angaben aus dem Umfeld der Fischer wurden die Geschiebesperren von der Wildbach- und Lawinenverbauung gereinigt. Die Arbeiten erfolgten in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur in Wien. Der Obmann des Fischerei-Reviers, Heimo Huber, sprach von massiven Folgen für den Bach.
Aus Sicht der Fischereiverbände kam es bei sehr geringer Wassermenge zu einem Eingriff, der den Bestand im Gewässer beeinträchtigt habe. Sie verlangen nun Ersatz für die behaupteten Schäden. Die Gemeinde weist die Vorwürfe zurück.
Wer für die Auswirkungen in der Natur verantwortlich ist und wer dafür aufkommen muss, beschäftigt nun die zuständigen Stellen in Strobl. Der Streit dreht sich damit nicht nur um den Zustand des Weißenbachs, sondern auch um die Frage der Haftung nach den Arbeiten an den Verbauungen.









